Math Intuition

1. November 2013

Mathe in Schwarz-Weiß

Ab und zu wird man ja als Student gefragt, was man denn studiert. Meine Antwort „Mathe“ führt dabei mit erstaunlicher Zuverlässigkeit auf eine der folgenden Reaktionen:

  • Ein freundliches Lächeln und die Bemerkung, dass man dieses Fach früher auch besonders mochte. Oder:
  • Einen entsetzten Blick, zusammen mit dem zur Schau gestellten Gedanken „Oh Gott, warum passiert gerade mir das?“

Mathematik polarisiert.

Man mag es kaum glauben, doch selbst unter den Mathestudenten scheint es diese beiden Gruppen zu geben! Zum einen natürlich die „Matheversteher“ und zum anderen das große restliche Feld derjenigen, denen Mathe in der Schule zwar gefallen hat (sonst würden sie es ja nicht studieren), die aber trotzdem bei jeder Klausur ums Bestehen kämpfen.

Doch warum ist das so? Warum bereitet Mathematik den einen Tag für Tag Kopfzerbrechen und anderen offensichtlich überhaupt nicht? Diesen Fragen wollte ich auf den Grund gehen und natürlich eine Lösung dafür finden (typisch mathematisch ;)).

Verstehen verstehen

Schon in der Schule heißt es immer „Mathe muss man nur verstehen“, doch was bedeutet verstehen überhaupt? Muss man solange auf eine Gleichung starren, bis einen der Blitz der Erkenntnis trifft? Oder kann ich meinem Glück dabei vielleicht mit Hilfe einer Lernstrategie für Mathe ein wenig auf die Sprünge helfen?

Irgendwann wurde mir dann endlich klar, was „verstehen“ eigentlich bedeutet:

Mathe ist wie eine Fremdsprache, die man erstmal übersetzen muss. Denn hinter jedem Symbol, jeder Definition und jedem Satz stecken Gedanken, was gemeint ist. Die Matheversteher unterscheiden sich nur durch eine Fähigkeit von den anderen: Sie können Mathe übersetzen – in etwas für sie anschauliches!

Denn das eigentliche Mathe findet nur im Kopf statt. Doch so gut wie niemand spricht darüber, was dort geschieht. Deshalb scheitern viele Studenten gerade an diesem ersten Schritt, die formalen Vorlesungs-Hieroglyphen in etwas für sie Anschauliches zu übersetzen. Dass Mathe dabei auch noch sehr auf sich selbst aufbaut, macht alles nur noch schlimmer. Es folgt ein Teufelskreis.

Was die Studenten daher benötigen sind mehr Beispiele, Bilder, Interpretationen – eben alles, was dem Formalem Bedeutung schenkt. Doch leider ist der Vorlesungsplan der Professoren so schon eng genug, dass häufig gerade daran gespart wird.

Mein Plan

Deshalb möchte ich mit diesem Blog den verzweifelten Mathestudenten da draußen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ich bin der Meinung: Alle kochen nur mit Wasser und jeder kann Mathe! Die Ideen hinter den Begriffen sind recht einfach, nur die Vermittlung ist das Problem. Daher möchte ich mich darin versuchen, mit möglichst

  • wenig Mathevorwissen (also „auf Deutsch statt in Mathe“)
  • vielen Bildern und Beispielen
  • und den Ideen und Absichten hinter den Begriffen

das zu erklären, was so vielen ein Rätsel ist, um vielleicht den Stein des Übersetztens endlich ins Rollen zu bringen.

It’s time for

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